Motivation:


Was macht den Menschen als Individuum aus? Dies ist der Motor der mich antrieb, das Innenleben des Menschen zu erforschen und seine Zustände zu ergründen und das Muster zu finden, nach dem er sich ordnet, ähnlich dem Periodensystem der Elemente in der Chemie. Während meines Studiums der Kristallographie lernte ich, dass sich Materie durch 7 Kristallsysteme, 32 Punktsymmetriegruppen und 230 Raumgruppen ordnen läßt. Die Struktur der Matrix entspricht dem Selbstähnlichkeitsprinzip. Also wie bei Fraktalen (nach Mandelbrot), bei denen sich bestimmte Muster immer wiederholen, oder auch: "Was Aussen ist, muss auch Innen sein". In der Kristallographie sieht man sehr schön, dass die äußere Symmetrie von Kristallen, übereinstimmt mit der atomaren Struktur der Elementarzelle (Vergl. z.B.: Diamant, kubisch; Quarz, trigonal/hexagonal). In belebter Materie finden sich Symmetrieelemente in ihrer äußeren Erscheinung. Für Kristalle lässt sich die Symmetrie anhand der Flächen bestimmen die er ausprägt. Für den Menschen als Repräsentant für ein Lebewesen, erkennt man eine Spiegelebene die ihn in rechts und links teilt. 
Was beim Homo sapiens jedoch auffällt ist, dass er 5 Sinne hat, 5 Glieder an den Händen und 5 Glieder an den Füßen. Ich Schlußfolgerte daraus, dass das Innenleben aus 5 Hauptelementen besteht, die jeweils fünf Unterelemente aufweisen mußte.  Also 25 Unterelemente insgesamt, die mit 3 multipliziert gleich 75 Unterelemente ergeben. Denn analog zur anorganischen Materie, die einen Raum aufspannt, in die Richtungen a,b und c, ergibt sich für die belebte Materie das Fühlen, Denken und Handeln. 
Schnell wurde klar, dass es zu jedem Zustand der Mitte, auch eine Übertreibung und eine Untertreibung gab. 

Die Untertreibungen gliederte sich in: 

nicht wollen (nicht vorhanden), nicht können, unfähig sein und jemandem ist es unmöglich. 

Für die Seite der Übertreibungen ergab sich: 
Drang, Gier, Sucht und Zwang.

Mit der Mitte spannt sich so  eine 9x75 Matrix auf, also insgesamt 675 Zustände, bei der es galt, die richtigen Worte an den richtigen Platz einzuordnen. Dies erfordete, dass ich den bestehenden Wortdschungel durcharbeiten mußte, was durchaus difizil war, da es galt nicht nur ein treffendes Wort zu finden, sondern auch echte Synonyme. Die einschägigen Bücher wie der Duden und Der Grosse Wahrig waren dabei irreführend, weil zur Erklärung der Wörter selten eine echte Defintion der Wortbedetung stand, sondern eine Ansammlung an vermeintlichen Synonymen.  Dies entspricht eher einem "matchen" oder einer Kontextbildung von Worten.
Die Hauptzustände  stellen die (vertikalen Prozess) Stammprozesse dar,  z.B. Vergl. aus Zustandsmatrix.pdf unter Leidenschaft: 
Aufnahmebereitschaft von sexuellen Reizen, Entzündbarkeit, Hingabevermögen, Sex, Erfülltheit sind. 
Dieser Stammprozess stellt dar, wie der Prozess der Leidenschaft funktioniert.
Ausserdem gibt es den horizontalen Prozess, der ein in sich hineinsteigern in etwas bedeutet, z.B. bei einem Element der Übertreibung der Sinnlinchkeit:
Charme, Koketterie, Laszivität, Obszönität, Vulgarität.
Die Intensitätsstufe des jeweiligen Zustandes richtet sich nach der Impulskontrolle des Menschen, bzw. nach seinem Gesamtmuster der Persönlichkeit, bei der z.B. Laszivität einen festen Platz haben kann.
Im Jahr 2017 veröffentlichte ich das erste Mal die Zustandmatrix online auf meiner Homepage. Seit dem wurde sie mehrere Male überarbeitet.

Für einen Austausch meine Mailadresse: 

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Mein Lebenslauf verkürzt:


Im Mai 1989 startete ich mit der Idee der Matrix, das zunächst im Sammeln von Wörtern bestand. Seit Oktober 1990 studierte ich an der Universität zu Köln Mineralogie und Kristallographie bis zum Diplom Dez. 1997. Im Geoforschungszentrum Potsdam arbeitete ich seit Juli 1999 an meiner Doktorarbeit, die ich mit meiner Disputation 2003 an der FU Berlin abschloß. Das Thema war Wärmetransport in Quartz und Feldspat von 22-800°C.  Stets interessierte mich der Zusammenhang zwischen Symmetrie und Eigenschaft und der Blick auf das Große und Ganze und der Zusammenhang von Allem hinsichtlich des Selbstähnlichkeitsprinzips. Mich interessierte die Verbindung von inneren Zuständen beim Menschen und einer möglichen Symmetrie. Dies führte zur Erstellung der Zustandsmatrix. Von 2003 bis 2012 war ich bei einem Logistikunternehmen beschäftigt, bei dem ich das Leanmangement kennenlernte, das durch kleine Projekte, Kaizen (Jap.: Veränderung hin zum Guten), einen Prozess optimieren soll. Faszinierend war für mich war festzustellen, dass Prozesse im Ablauf eines Logistikunternehmens parallelen aufwiesen, zum Ablauf der inneren Vorgänge des Menschen. Unser Fühlen, Denken und Handeln läuft auch in Prozessen ab, welche theoretisch beliebig verändert und/oder optimiert werden können. 
Der Prozessablauf des Verhaltens eines Menschen, kann eben auch durch Verankerung einer neuen Verhaltenseigenschaft modifiziert werden. Die ablaufende Prozessschleife erfolgt wie bei dem LEAN Mangement nach: 
Beobachtung, Analyse, (Modifizierung) Verankerung, Kontrolle und Kultivieren, 
so lange bis der Wunschzustand, bzw. Veränderung der Persönlichkeit eingetreten ist.
Seit 2019 bin ich bei einer Versicherung als Sachberbeiter tätig und beschäftige mich weiterhin mit der Veröffentlichung der Zustandsmatrix und ihrer funktionsweise.  Die Zustandsmatrix ist DIE Ordnung, die alles, was durch den Homo sapiens (Zustände) darstellbar ist auflistet. Sie ist das ultimative "Werkzeug, der Atlas, die "Anatomie des Innenlebens" für eine Orientierung, Gestaltung (Veränderung/Optimierung) und Verstehens der Persönlichkeit und dem Zusammenleben in einer Gesellschaft. 

 Im Jahr 2017 habe ich die Zustandsmatrix ein erstes Mal online gestellt. Immer wieder finde ich treffendere Worte oder Ergänzungen und auch Fehler die ich korrigiere.
 Unter dem Buttonknopf findet ihr die aktuelle Fassung (17.02.2024). 


Eine Veröffentlichung hierzu ist in Vorbereitung.

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